Dr. Nikolaos Gazeas, LL.M.

Dr. Nikolaos Gazeas, LL.M.

Rechtsanwalt

  • Studium in Köln, Bonn, Heidelberg und Thessaloniki
  • Master of Laws (LL.M.) mit Schwerpunkt im US-amerikanischen Strafverfahrensrecht an der University of Auckland
  • Rechtsreferendariat beim Oberlandesgericht Köln mit Stationen u.a. im Bundesministerium der Justiz, Berlin (Referat für Wirtschafts- und Korruptionsstrafrecht) im Kölner Büro von Freshfields Bruckhaus Deringer (Wirtschaftsstrafrecht) und in der Ständigen Vertretung des Fürstentums Liechtenstein bei den Vereinten Nationen in New York
  • Langjährige Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht, Lehrstuhl für deutsches und internationales Strafrecht bei Prof. Dr. Claus Kreß LL.M. (Cambridge) an der Universität zu Köln, dem Lehrstuhl weiterhin verbunden.
  • Visiting Scholar an der University of California, Berkeley
  • Promotion mit einer Dissertation auf dem Gebiet des Strafverfahrensrechts und des Nachrichtendienstrechts – ausgezeichnet u.a. mit dem CBH Promotionspreis 2014 der Universität zu Köln
  • Lehrbeauftragter der Universität zu Köln
  • Sachverständiger im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages in strafrechtlichen Gesetzgebungsverfahren
  • Regelmäßiger Ansprechpartner zu strafrechtlichen und nachrichtendienstrechtlichen Fragen in der Presse, u.a. in ARD, ZDF, WDR, Deutschlandfunk, Deutsche Welle, DER SPIEGEL, ZEIT online
  • Regelmäßige Vorträge und Veröffentlichungen im Strafrecht, Strafprozessrecht und Nachrichtendienstrecht

Sprachen: Deutsch, Englisch, Griechisch

Veröffentlichungen

I. Monographien
Übermittlung nachrichtendienstlicher Erkenntnisse an Strafverfolgungsbehörden (zugl. Univ.-Diss. Köln 2013), 721 Seiten, Duncker & Humblot, Berlin 2014.

Rezensionen:

  • Arzt, in: DÖV 2015, 192-195.
  • Ebert, in: DIE POLIZEI 2015, 181 f.
  • Ebert, in: ThürVbl. 2015, 71.
  • Soiné, in: ArchKrim 2015, 143 f.
  • Petri, in: ZD-aktuell 2015, 04133.

II. Kommentierungen

1. § 89a StGB (Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat), § 89b StGB (Aufnahme von Beziehungen zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat), § 91 StGB (Anleitung zur Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat) in: Leipold/Tsambikakis/Zöller (Hrsg.), AnwaltKommentar StGB, Deutscher Anwaltverlag, 1. Auflage Bonn 2011 (33 Seiten), 2. Aufl. C.F. Müller, Heidelberg 2015 (65 Seiten).

2. § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland; Erweiterter Verfall und Einziehung) in: Leipold/Tsambikakis/Zöller (Hrsg.), AnwaltKommentar StGB, Deutscher Anwaltverlag, Bonn 2011 (31 Seiten), 2. Aufl. C.F. Müller, Heidelberg 2015 (36 Seiten).
III. Beiträge in Festschriften

Europäisierung des Vereinigungsbegriffs in den §§ 129 ff. StGB? Einige Gedanken zur neueren Rechtsprechung des BGH, in: Paeffgen/Böse/Kindhäuser et al., Strafrechtswissenschaft als Analyse und Konstruktion. Festschrift für Ingeborg Puppe zum 70. Geburtstag, Duncker & Humblot, Berlin 2011, S. 1487 – 1500 (gemeinsam mit Claus Kreß).
IV. Beiträge in sonstigen Sammelwerken

1. Jüngste Entwicklungen im materiellen Terrorismusstrafrecht in Deutschland – Die Strafbarkeit von Aufenthalten in Terror-Camps u.a. (§ 89a StGB), in: Nußberger/Salygin/Ivanov/Kreß/Sachs (Hrsg.), Terrorismus als Herausforderung für Völkerrecht und nationale Rechtsordnungen. Ein deutsch-russischer Dialog, Moskau 2010, S. 292 – 314.

2. § 18 – Organisierte Kriminalität, in: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Zusammenarbeit mit Sieber/Brüner/Satzger/von Heintschel-Heinegg (Hrsg.), Europäisches Strafrecht, Nomos Verlag, Baden-Baden 2011, S. 324 – 333 (gemeinsam mit Claus Kreß). 2. Aufl., Baden-Baden 2014, S. 356 – 365 (gemeinsam mit Claus Kreß).

3. § 19 – Terrorismus, in: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Zusammenarbeit mit Sieber/Satzger/von Heintschel-Heinegg (Hrsg.), Europäisches Strafrecht, Nomos Verlag, Baden-Baden 2011 S. 334 – 350 (gemeinsam mit Claus Kreß). 2. Aufl., Baden-Baden 2014, S. 366 – 383 (gemeinsam mit Claus Kreß).

4. La nueva regulación de la custodia de seguridad en Alemania. Una perspectiva sobre la nueva concepción derivada de las sentencias del Tribunal Europeo de Derechos Humanos y del Tribunal Constitucional alemán. (Die Neuregelung der Sicherungsverwahrung in Deutschland. Ein Überblick über die geplante Neukonzeption aufgrund der Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts), in: Eduardo Demetrio Crespo (Hrsg.), Neurociencia y Derecho penal: nuevas perspectivas en el ámbito de la culpabilidad y tratamiento jurídico-penal de la peligrosidad, Madrid Buenos Aires Montevideo 2013, S. 629 – 649.

  • Übersetzung in die portugiesische Sprache (in Vorbereitung für 2015).

V. Aufsätze

1. Die Europäische Beweisanordnung – Ein weiterer Schritt in die falsche Richtung?,
in: Zeitschrift für Rechtspolitik 2005, S. 18 – 22.

2. Nachträgliche Sicherungsverwahrung – Ein Irrweg der Gesetzgebung?,
in: StrafverteidigerForum 2005, S. 9 – 15.

3. Die Menschenwürde ist zu teuer – Zu Entschädigungsansprüchen eines Strafgefangenen wegen menschenunwürdiger Unterbringung (zugl. Anmerkung zu BGH III ZR 361/03, Urteil vom 4.11.2004 = BGHZ 161, 33), in: Onlinezeitschrift für Höchstrichterliche Rechtsprechung im Strafrecht (HRRS) 2005, S. 171 – 177.

4. „Stalking“ als Straftatbestand – effektiver Schutz oder strafrechtlicher Aktionismus?,
in: Kritische Justiz 2006, S. 247 – 268.

5. Stalking als Straftatbestand, in: Juristische Rundschau 2007, S. 497 – 505.

6. Die neuen Tatbestände im Staatschutzstrafrecht – Versuch einer ersten Auslegung der §§ 89a, 89b und 91 StGB, in: Neue Zeitschrift für Strafrecht 2009, S. 593 – 604 (gemeinsam mit Th. Grosse-Wilde und A. Kießling).

7. Zu viel des Guten? – Zur Verschärfung im Terrorismusstrafrecht, in: DRiZ 2015, S. 218 – 224.
VI. Entscheidungsanmerkungen

Anmerkung zu BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 27. 12. 2005 – 1 BvR 1359/05 – NJW 2006, 1580 (Zu Entschädigungsansprüche eines Strafgefangenen wegen menschenunwürdiger Unterbringung),
in: Zeitschrift für Strafvollzug und Straffälligenhilfe 2006, S. 185 – 186.

2. Anmerkung zu BGH, Beschluss vom 19. 11. 2009 – 3 StR 244/09 (§ 238 StGB –Nachstellung), in: Neue Juristische Wochenschrift 2010, 1684 – 1685.

3. Anmerkung zu LG Koblenz, Beschl. v. 27. 10. 2014 – 4 Qs 66/14 (Zu den Anforderungen an den Inhalt der Durchsuchungsanordnung gegen eine nicht tatverdächtige Person), juris Praxisreport-Compliance 1/2015 Anm. 3.
VII. Buchbesprechungen

Bundesministerium der Justiz in Deutschland/Bundesministerium der Justiz in Österreich/ Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement in der Schweiz (Hrsg.), Freiheitsentzug – Die Empfehlungen des Europarates 1962 – 2003,
in: Onlinezeitschrift für Höchstrichterliche Rechtsprechung im Strafrecht (HRRS) 2005, S. 20 – 22.

2. ter Haar/Lutz/Wiedenfels, Prädikatsexamen. Der selbstständige Weg zum erfolgreichen Prädikatsexamen, in: Juristische Ausbildung 2006, S. 559.

3. Helmut Satzger, Internationales und Europäisches Strafrecht, in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik 2006, S. 459 – 462.

4. Tido Park, Kapitalmarktstrafrecht, 2. Aufl. 2008, in: StrafRechtsReport 2009, S. 57 – 58 (gemeinsam mit Michael Tsambikakis).

5. Julius/Gercke/Kurth/Lemke/Pollähne/Rautenberg/Temming/Woynar/Zöller, Heidelberger Kommentar zur Strafprozessordnung, 4. Aufl. 2009, in: StrafRechtsReport 2009, S. 379 – 380.

6. Schenke/Graulich/Ruthig, Sicherheitsrecht des Bundes, 2015, in: Neue Juristische Wochenschrift 2015, S. 3018.
VIII. Varia

– Gastbeitrag „Deutschland müsste Snowden nicht an die USA ausliefern“ in ZEIT online vom 8. Mai 2014, Hier abrufbar

– Schriftliche Stellungnahme
vom 19. März 2015 für den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages zum Gesetzesentwurf der Fraktionen CDU/CSU und SPD vom 24. Februar 2015 (BT-Drs. 18/4087) – Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Verfolgung der Vorbereitung von schweren staatsgefährdenden Gewalttaten (GVVG-Änderungsgesetz – GVVG-ÄndG) – im Rahmen der öffentlichen Anhörung am 23. März 2015, Hier abrufbar